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Unsere Hilfsprojekte im Überblick

Nähmaschinenprojekt

Frauen, die von ihren Männern verstoßen wurden, leben mit ihren 4 – 6 Kindern allein und haben keine finanzielle Unterstützung. Um diesen
Frauen eine Perspektive zu bieten, gründeten und eröffneten wir im März 2005 die Schneiderschule, die fortlaufend durch unsere
Spendengelder finanziert wird. Sie gibt den Frauen Hoffnung, mit einer Ausbildung zur Näherin finanziell unabhängig zu werden. Mit dem
Verdienst können sie ihr wie auch das Überleben ihrer Kinder sichern.
Die Ausbildung der Frauen (sie kommen teilweise aus der Slumbevölkerung) zur Schneiderin dauert drei Jahre. Nach dem 1. Jahr gibt es ein
Zertifikat (1. Level). Neben den 10 Nähmaschinen (Kosten pro Maschine ca. 250,00 €) konnten neuerdings 2 Industrienähmaschinen
angeschafft werden. Täglich wird in zwei Gruppen (vor- u. nachmittags) unterrichtet. Während dieser Zeit können die Frauen, die
bereits ausbildet sind, an den Industrienähmaschinen Aufträge bearbeiten und eine eigene Existenz gründen.
Auflaufende Kosten pro Monat:
- 90,- Euro für die Lehrerin; bei einem Arbeitstag von 8 Stunden täglich
- 20,- Euro Materialkosten für Stoffe, Garn, Knöpfe, etc. (normaler Unterricht)
- 100,- Euro Allgemeinkosten (Wasser, Strom, Reparaturen an den Nähmaschinen)
Bisher haben 40 Frauen erfolgreich teilgenommen und mit dem Zertifikat abgeschlossen. Frauen, die aus den Slums kommen, zahlen nichts für
die Ausbildung und werden so lange unterstützt, wie unsere Gelder reichen.
Zu Beginn befand sich die Schneiderschule in einer einfachen und nicht sicheren Holzunterkunft. Nach Unterrichtsende mussten die Nähmaschinen
in die Kirche gebracht werden um vor Diebstahl geschützt zu sein. Ende 2007 war der Bau des Steingebäudes beendet, die Schneiderschule
konnte in dieses Gebäude umziehen.

Hilfe für Mädchen und Frauen, die mit ihren Babys auf der Straße leben

Viele Mädchen müssen auf der Straße leben. Sie haben keine Familie (viele der Angehörigen sind durch Aids gestorben), kein
Zuhause und sind somit ihrem Schicksal selbst überlassen. Einige von ihnen wurden Opfer von Straßenjungen, die sie vergewaltigt und
geschwängert haben.
Es gibt einmal die Woche eine warme Mahlzeit in der Gemeinde, Getränke in Form von frischem sauberem Wasser bzw. Tee für die Mütter
und ihre Babys. Lucy, die Frau von Pastor Patrick, versucht durch Gespräche ein wenig Trost und Hoffnung zu geben.
Die monatlichen Kosten für Essen, Trinken und Medikamente betragen 150,-- €. Dieses Projekt kann nur realisiert werden, wenn die Kosten durch
Spendengelder oder Erlöse aus unseren Veranstaltungen (z. B. Teilnahme Internationales Frauenbegegnungsfest) gesichert sind.

Rollende Klinik / Erste-Hilfe-Zentrum

Durch Vorsorge könnten Krankheiten früher erkannt und behandelt werden. Dadurch können langwierige teure Behandlungen verringert
werden. Es gibt jedoch in Nakuru nur ein staatliches Krankenhaus für mehrere Millionen Menschen. Medizinische Versorgung und Medikamente sind
sehr teuer.
In den Jahren 2006 und 2007 konnten mittels einer „rollenden Klink“ 300 Hilfsbedürftige für jeweils 1.000 € mit notwendigen Medikamenten
und Impfungen eine „Erstversorgung“ erhalten. Kenianische Ärzte kommen mit einem Kleinbus und behandeln gegen eine geringe Aufwandsentschädigung
die Bedürftigen.
Ziel ist es, auf dem Gemeindegrundstück ein ERSTE-HILFE-ZENTRUM zu errichten. Der Weg ist das ZIEL – helfen Sie uns mit Ihren Spenden, diesen Weg
zu gehen und das Ziel zu erreichen.

Maisverkauf durch Kredite


Warme Mahlzeit für Strassenkinder


Hilfestellung für kranke Menschen


Schulgeld für Aidswaisen


Ernährung für 6 Personen (2 Wochen) für 10 EUR

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